Was Ihr Whirlpool an Strom kostet
Häufige Fragen zu Whirlpool-Stromkosten
Wie viel Strom verbraucht ein Whirlpool im Jahr?
Das hängt vor allem von Bauart, Abdeckung und Außentemperatur ab. Ein aufblasbarer Whirlpool mit rund 800 Litern, der ganzjährig draußen auf 38 °C gehalten wird, liegt grob zwischen 1.800 und 3.500 kWh im Jahr. Eine gut gedämmte Hartschale mit 1.500 Litern und Thermoabdeckung kommt eher auf 1.200 bis 2.500 kWh. Den größten Anteil hat im Winter der Wärmeverlust über Wände und Deckel. In Höhenlagen wie dem Montafon ist er deutlich größer als im Rheintal.
Was kostet es, einen Whirlpool einmal aufzuheizen?
Um einen Liter Wasser um ein Grad zu erwärmen, braucht man 1,163 Wh. 1.000 Liter von 12 °C auf 38 °C sind also rund 30 kWh, bei 35 Cent pro kWh etwa 10,60 €. Weil das Wasser während des stundenlangen Aufheizens schon wieder Wärme verliert, ist der tatsächliche Verbrauch etwas höher.
Lohnt sich eine Wärmepumpe für den Whirlpool?
Eine Wärmepumpe macht aus einer Kilowattstunde Strom je nach Außentemperatur etwa drei bis vier Kilowattstunden Wärme. Die Heizkosten sinken damit um grob zwei Drittel. Bei Frost liefert sie weniger Wärme pro Kilowattstunde. Die Filterpumpe braucht weiterhin gleich viel Strom. Je mehr Monate der Whirlpool draußen läuft, desto eher rechnet sich die Anschaffung.
Soll der Whirlpool im Winter weiterlaufen oder abgeschaltet werden?
Im Winter ist der Temperaturunterschied zur Luft am größten, deshalb kosten Dezember bis Februar am meisten. Wer den Whirlpool in dieser Zeit selten nutzt, spart viel, wenn er ihn leert, trocknet und frostsicher einlagert. Ein befüllter Whirlpool darf bei Frost nicht ohne Heizung stehen. Unter „Genauer rechnen“ können Sie die Betriebsmonate abwählen und sehen den Unterschied sofort.
Wie schwer ist ein gefüllter Whirlpool pro Quadratmeter?
Ein Liter Wasser wiegt ein Kilogramm. Ein Whirlpool mit 1.400 Litern, angenommen 300 kg Leergewicht und fünf Personen mit je 80 kg bringt rund 2.100 kg auf den Boden. Auf 2,2 × 2,2 Metern sind das etwa 430 kg pro Quadratmeter. Eine Wohnungsdecke ist nach ÖNORM für rund 2 kN/m² Nutzlast ausgelegt, das entspricht etwa 200 kg/m². Auf Balkon, Dachterrasse oder Holzterrasse gehört deshalb immer ein Statiker oder Baumeister dazu.